Ansicht Eulenhof

Scheibengilde

Redder 28a
24861 Bergenhusen

Frank Heimsohn
04885-276
a.heimsohn@web.de

„Kund und zu Wissen sei hiermit Jedermann besonders denen, so daran gelegen ist in Bergenhusen eine Schützengilde zu errichten.“

So beginnt das Gründungsprotokoll vom 31. Mai 1903...

 
1. Vorsitzender Frank Heimsohn
2. Vorsitzender Thimo Nissen
1. Schriftführer Josef Schmid
2. Schriftführerin Kathrin Brandt
1. Kassiererin Antje Dierks
2. Kassiererin Sandra Dierks
Schießwarte Hans Werner Ohlsen, Dieter Laubenstein


gegr. 1903
 

Chronik

 „Kund und zu Wissen sei hiermit Jedermann besonders denen, so daran gelegen ist in Bergenhusen eine Schützengilde zu errichten.“

So beginnt das Gründungsprotokoll vom 31. Mai 1903, bei der 20 Gründungsmitglieder anwesend waren. Der 1. Vorsitzende und Ältersmann war Max Sprick. Geschossen wurde in der Grandkuhle in Kleinsee mit dem Karabiner. Erster König wurde Hans Ströh. Bis 1914 wurde jedes Jahr ein Gildefest gefeiert. Während des Krieges ruhte die Gilde. Im April 1919 fand zunächst nur eine eine Versammlung statt, auf der beschlossen wurde, wegen der Kriegswunden und der Notzeit noch kein Gildefest zu feiern. Am 12. Juni 1920 wurde dann erstmals das Gildefest wieder gefeiert, erster König wurde Rolf Aye.

In den dreißiger Jahren wurde auf Baggeln ein Schießstand errichtet, der bis heute noch von der Scheibengilde genutzt wird.

Auf Antrag des Ortsgruppenleiters Hansen wurde am 14. April 1934 die Scheibengilde mit der Vogelgilde zur Förderung der Volksgemeinschaft zusammengeschlossen. Die Scheibengilde bekundete aber ihr Interesse an einem eigenem Gildefest. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Der Amtsvorsteher Sieck erteilte die Erlaubnis, das Gildefest am 24. und 25. Juli 1938 zu feiern. Die Polizeistunde wurde für das Fest auf 3 Uhr verlängert. 1938 war Peter Kröger Ältermann und die Gilde hatte 40 Mitglieder.

Von 1939 bis 1949 ruhte die Gilde.

1950 brachte Johann Walter die Gilde wieder zusammen. Johann Walter war Ältermann bis 1959.

Am 14. Juni 1953 wurde das 50-jährige Jubiläum der Scheibengilde gefeiert. Von den Gründungsmitgliedern waren noch Jürgen Groth und Johann Weber dabei. Geschossen wurde auf der Vogelstange mit dem Luftgewehr. König wurde Max Hülster. Damals hatte die Gilde 34 Mitglieder.

In den folgenden Jahren wurde auf Baggeln geschossen. Ältermann in den Jahren 1960 bis 1964 war Peter Bockhold, von 1965 bis 1970 Christian Stender.

Von 1966 bis 1970 ruhte die Gilde mangels Beteiligung.

Am 1. August 1970 wurde die Gilde durch Willi Wiebrodt und Herbert Graumann neu ins Leben gerufen. 26 Mitglieder beteiligten sich an der Wiederbelebung der Scheibengilde.

In der Jahreshauptversammlung 1971 wurdeWilli Wiebrodt zum 1. Vorsitzenden gewählt. Das Gildefest wurde am 14. August mit 55 Mitgliedern gefeiert. Erstmalig waren die Gildeschwestern mit Vogelpicken aktiv dabei. Die erste Königin war Lieschen Wendt, erster König Hermann Mumm. Das Fest wurde noch an einem Tag gefeiert.

1975 hatte die Gilde 65 Mitglieder. Seitdem wird das Gildefest an zwei Tagen gefeiert.

1979 wurde Hans Joachim Krüger zum 1. Vorsitzenden gewählt. In diesem Jahr wurden auch die Unterstände auf Baggeln errichtet. In den 80er Jahren wurde die Schießanlage umgebaut, der Bunker abgerissen und eine Zuganlage für das Scheibenschießen installiert.

Seit 1977 wird die Königin und der König durch den Königsschuß ermittelt.

Seit 1979 nimmt die Gilde aktiv am Dorffest mit Pokalschießen, Vogelpicken und dem Glücksrad teil.

1983 wurde Helmut Bargmann zum 1. Vorsitzenden gewählt. 1987 wurde ein Zelt von den Gildemitgliedern gebaut. Seit 1986 ist die Gilde ein eingetragener Verein.

Seit 1991 lenkt Uwe Ivers als 1. Vorsitzender die Scheibengilde.

Das älteste Gildemitglied und Ehrenmitglied ist Helmut Bargmann. Er ist seit 1950 in der Gilde.